“Ich will den Tagebau sehen!”. Den Wunsch des Vorsitzenden haben wir sogleich umgesetzt. Also ab ins Auto und Richtung Grevenbroich zum Abbaugebiet Garzweiler. Kaum zu glauben, zuerst haben wir das Loch in der Erde nicht gefunden und mussten uns etwas durchfragen, aber dann standen wir davor. Beeindruckend, wie lang und breit man ein Loch in die Erde buddeln kann. Hier stehen wir davor und brauchen schon recht lange Brennweiten, um überhaupt mal ein Detail formatfüllend auf den Sensor zu bringen. Dafür sind ganze Dörfer verschwunden und es stehen noch weitere auf der Abrissliste, doch dazu weiter unten.

Die heutigen Bilder sind wieder von unserem Team 2, Thomas Sebald, Bernd Passauer und Franz Weikmann fotografiert worden.

Franz Weikmann

Franz Weikmann

Franz Weikmann

Franz Weikmann

Bernd Passauer

Bernd Passauer

Bernd Passauer

Bernd Passauer

Wenn man so durch die Lande fährt, merkt man, dass der große Betreiber, die RWE, nicht besonders gern gesehen ist. Das sieht man natürlich besonders in den Dörfern, die demnächst, wie schon 12 andere vorher, dem Tagebau zum Opfer fallen werden. Wir streifen durch Immerath, das schon in 2006 begonnen wurde umzusiedeln. Eine bedrückende Stimmung macht sich breit, wenn man durch die Straßen des fast vollständig verlassen Dorfes geht. Und trotzdem wohnen noch ganz vereinzelt Leute in diesem Dorf! Wie wir dort aus erster Hand erfahren haben, ist man auch nicht immer mit den angebotenen Entschädigungen für den Verlust eigenen Grund und Bodens einverstanden.

Franz Weikmann

Franz Weikmann

Franz Weikmann

Franz Weikmann

Thomas Sebald

Thomas Sebald

 

Thomas Sebald

Thomas Sebald

Thomas Sebald

Thomas Sebald

Thomas Sebald

Thomas Sebald

Thomas Sebald

Thomas Sebald

Thomas Sebald

Thomas Sebald

Thomas Sebald

Thomas Sebald

Thomas Sebald

Thomas Sebald

Thomas Sebald

Thomas Sebald

Franz Weikmann

Franz Weikmann

Nach dem bedrückenden Erlebnis in Immerath besichtigten wir den Tagebau Hambach, ein nicht weniger großes Loch im Vergleich zu Garzweiler. Beide Abbaugebiete sind über eine Aussichtsplattform recht gut einsehbar, allerdings direkt zu so einem riesigen Schaufelradungetüm zu kommen ist nicht möglich. Hier sehen wir auch unser offizielles Gruppenfoto zur diesjährigen Fotoreise.

Roland Seichter

Roland Seichter

Franz Weikmann

Franz Weikmann

Franz Weikmann

Franz Weikmann

Bernd Passauer

Bernd Passauer

Thomas Sebald

Thomas Sebald

Der Tag ist recht heiß und das Licht am Nachmittag auch nicht so toll, also begeben wir uns erstmal wieder zu unserem Stützpunkt, um Bilder zu sichern und erste Bearbeitungen zu machen. In den Abend hinein fahren wir zur Heinrich-Hildebrand-Höhe in Duisburg, um dort die Landmarke “Tiger And Turtle – Magic Mountain” zu fotografieren. Diese beeindruckende Skulptur ist begehbar – im Looping natürlich nicht – und übt durch ihre Formen und die Beleuchtung eine unwiderstehbare Anziehungskraft auf Fotografen aus. Inbesondere wenn es dunkel wird oder ist, könnte man sich stundenlang mit diesem Thema beschäftigen.

Franz Weikmann

Franz Weikmann

Franz Weikmann

Franz Weikmann

Thomas Sebald

Thomas Sebald

Franz Weikmann

Franz Weikmann

Franz Weikmann

Franz Weikmann

Franz Weikmann

Franz Weikmann

Franz Weikmann

Franz Weikmann

Thomas Sebald

Thomas Sebald

Thomas Sebald

Thomas Sebald

Thomas Sebald

Thomas Sebald

Franz Weikmann

Franz Weikmann

Und heute sollte es wahr werden. Wir haben uns extra etwas früher von Tiger And Turtle gelöst, um heute doch rechtzeitig, also vor dem Ausschalten des Lichtes die Halde Rheinpreußen zu fotografieren. Und tatsächlich haben wir es geschafft.

Thomas Sebald

Thomas Sebald