Angefangen hat alles im Alter von 5 Jahren mit einer 6×6 Voigtländer Brillant. Im ortsansässigen Fotoclub bin ich mit meinem Vater bei deren Foto-Spaziergängen mitgelaufen und habe fotografiert – mit Bedacht, denn jedes Bild kostete ja Rollfilm. Zum Ende des Ausflugs hin haben die Mitglieder des Clubs in den Schacht meiner Kamera ein bißchen Kleingeld eingelegt und ich war stolz, zu den „richtigen“ Fotografen zu gehören. Fotografie ist unserer Familie Tradition, denn schon mein Großvater zog mit seiner Rolleicord auf Motivsuche.

Es folgte eine Kodak Instamatik, dann eine Praktika mit Umkehrringen, denn ich wollte nun endlich in die Welt der Makrofotografie eintauchen.
Mit Beginn meiner Lehre habe ich auf eine Contax 139 quartz mit diversen Zeiss-Objektiven gespart. Das war Schärfe! Mehrheitlich habe ich Diafilme belichtet und entsprechend projiziert. Mit einer Lumix-Bridge-Kamera kam der Einstieg in die digitale Fotografie. Nur war ich hier herb enttäuscht, denn an ein Freistellen war hier aufgrund des kleinen Sensors schwer zu denken und die Schärfe war auch nicht überzeugend. Und schließlich habe ich das Auslöse-Geräusch einer Spiegelreflexkamera vermisst.

Einige Jahre habe ich mich gewehrt, aber dann kam die Entscheidung zu einer Vollformat Nikon mit den dazu nötigen Objektiven.
Auf meinen Reisen beobachte ich immer wieder das Phänomen, dass ich erst ein paar Tage benötige, um mich in die Landschaft einzufühlen. Wenn mir das dann gelungen ist, sehe ich die ersten Motive.

Meine fotografischen Schwerpunkte sind die Reise- und Landschaftsfotografie und Makrofotografie. Zur Zeit erweitere ich mein Portfolio mit der Archtitektur-Fotografie.